Die BIA-Methode: Mehr als Body-Mass-Index und Körperfettanteil

Die BIA-Methode: Mehr als Körperfettmessung
Foto: seca

Was steckt hinter der BIA-Methode?

BIA steht für Bioelektrische Impedanz. Und Impedanz heißt nichts anderes als Widerstand. Dieser wird im medizinischen Bereich mittels Elektroden auf der Haut an Händen und Füßen erfasst.

Was erfahre ich im Rahmen solch einer Messung? Mit meinem Messgerät, dem seca medical Body Composition Analyzer (mBCA) 525, lassen sich u. a. folgende Werte bestimmen:

  • Ruheenergieverbrauch
  • Körperfettanteil gesamt
  • Viszerales Fett (Innenbauchfettgewebe)
  • Anteil Skelettmuskulatur gesamt sowie individuell nach Körpersegmenten
  • Gesamtkörperwasser
  • Extrazellulärer/Intrazellulärer Wasseranteil
  • Phasenwinkel

Um aussagekräftige Messergebnisse mit dem Gerät erzielen zu können, müssen vorher Körpergewicht, Körpergröße sowie Taillen- und Hüftumfang bestimmt werden. Um eine bestmögliche Aussagekraft zu erzielen, ermittle ich diese Daten jeweils vor jeder BIA-Messung. Dazu nutze ich ein transportierbares Stadiometer mit integrierter Körperwaage (seca 285) und ein speziell für die Messungen entwickeltes Maßband, ebenfalls von seca. Um plausible Werte zum täglichen Gesamtenergiebedarf zu erhalten, wird auch der Physical Activity Level (PAL) im Vorfeld definiert. PAL steht für das körperliche Aktivitätsniveau (hauptsächlich Muskelarbeit).

Aktuell sind verschiedene Geräte am Markt. Ich habe mich bewusst für das mobile Messgerät von seca (mBCA 525) entschieden, weil es ideal zu meinem Bedarf und zu meinen Qualitätsansprüchen passt. Überzeugt haben mich die Studienlage, die hohe Messgenauigkeit und letztlich die Erfahrungswerte aus der Praxis in unterschiedlichen Einsatzfeldern, insbesondere im medizinischen Bereich.

Da das individuelle Essverhalten direkten Einfluss auf die Körperzusammensetzung nimmt, sollten gerade Vorhaben wie Körperfettreduktion oder Muskelmassaufbau  parallel von Verlaufsmessungen begleitet werden. Nur so lässt sich verfolgen, was tatsächlich reduziert wurde. Wenn das Körpergewicht abnimmt, heißt das noch lange nicht, dass tatsächlich Körperfett abgebaut wird. An der Entwicklung der Körperzusammensetzung lässt sich übrigens die Qualität einer Diät feststellen. Wer bei herabgesetzter Energiezufuhr mehr Muskelmasse als Körperfett abbaut, sollte seine Ernährungsstrategie überdenken.

Nutzen Sie mein kostenfreies Angebot: 30-minütiges Beratungsgespräch inklusive Kurz-Check zur Ist-Situation.

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